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Einzelkurs ·WB-2026-0194 ·8 UE

Mit den Händen sprechen - Gebärden als sprachbildende Unterstützung mit Kindern unter drei Jahren

Die Kommunikation mit Kindern, die sich noch nicht sprachlich ausdrücken, stellt pädagogische Fachkräfte vor besondere Herausforderungen. Gebärden können eine sinnvolle Ergänzung und sprachbildende Unterstützung im pädagogischen Alltag darstellen, denn schon bevor Kinder sprechen und verstanden werden, können sie sich mithilfe von Gebärden differenziert mitteilen. Gebärden bilden die Brücke zwischen der Sprachwelt der Erwachsenen und den Mitteilungsmöglichkeiten eines kleinen Kindes. Sie sind eine Möglichkeit, das kindliche Bedürfnis “sich mitzuteilen” zu erfüllen. Sie fördern Sprachfreude und können helfen, in die gesprochene Sprache hineinzuwachsen.

Im Seminar lernen Sie ca. 150 Gebärden aus der Deutschen Gebärdensprache und erfahren, wie Sie diese kindgerecht im pädagogischen Alltag etablieren können. Zudem lernen Sie viele kreative Möglichkeiten in Form von Reimen und Liedern mit Gebärden kennen, die Freude und Rituale im Betreuungsalltag schaffen können.

Seminarinhalte:

  • Meilensteine der sprachlichen Entwicklung in der frühen Kindheit
  • Sprachfreude als bildungsfördernder Faktor in der Sprachentwicklung
  • Grundlagen zum bewussten Einsatz von Gebärden als sprachförderndes Element
  • Lieder und Reime mit Gebärden als kreative Fördermöglichkeit
  • konkretes Erlernen eines Vokabulars von ca. 150 Gebärden für den pädagogischen Alltag

Dozent(en)

Laura Scharp

Bildungswissenschaftlerin, systemische Beraterin, dipl. Montessori-Pädagogin

Veranstaltungsort

Bildungsakademie Bentwisch

Am Campus 16

18182 Bentwisch

Mit den Händen sprechen - Gebärden als sprachbildende Unterstützung mit Kindern unter drei Jahren