Sind Jungen risikobereiter und Mädchen kommunikativer? Spielen und lernen Jungen wirklich anders – oder sitzen wir bloß altbekannten Klischees auf? Kinder überraschen uns täglich mit ihrer Individualität und fordern gleichzeitig unsere pädagogischen Vorannahmen über Geschlechterrollen heraus.
Wer die spezifischen Bedürfnisse und Interessen von Jungen verstehen will, muss die entwicklungspsychologischen Besonderheiten beider Geschlechter in den Blick nehmen. Dieses Seminar hinterfragt gängige Stereotype und beleuchtet die Praxis: Wie reagieren Einrichtungen bedarfsgerecht auf geschlechtsspezifische Dynamiken? Welche Angebote, Rahmenbedingungen und pädagogischen Rollenbilder braucht es für eine vorurteilsbewusste, individuelle Förderung?