Die Kommunikation zwischen pädagogischen Fachkräften und Eltern ist besonders dann gefordert, wenn schwierige Themen oder Probleme im Hinblick auf das Kind besprochen werden müssen. Oft geht es darum, unangenehme Nachrichten zu übermitteln, die bei den Eltern auf Widerstand oder Betroffenheit stoßen können.
In diesem Seminar widmen wir uns der Frage, wie man auch in solch sensiblen Situationen eine tragfähige Beziehung zu den Eltern aufrechterhält. Wir erarbeiten Wege, wie Sie fachliche Bestimmtheit mit persönlicher Offenheit und Wertschätzung verknüpfen können. Das Ziel ist ein Dialog, von dem am Ende alle profitieren – allen voran das Kind.
Seminarinhalte:
- Fachpersönliche Souveränität und Selbstwert in der Zusammenarbeit mit Eltern
- Die Gestaltung eines gleichberechtigten und prozessorientierten Dialogs
- Die gemeinsame Perspektive von Eltern und Fachkräften auf das kompetente Kind
- Reflexion pädagogischer Haltungen und der Umgang mit starken Emotionen wie Wut oder Angst
- Sensibilisierung für eine authentische und persönliche Ausdrucksweise im Gespräch
- Anerkennung des Grundbedürfnisses von Kind, Eltern und Fachkraft, als wertvoll wahrgenommen zu werden