„Menschen handeln in einer gegebenen Situation so, wie sie sie wahrnehmen. Gleichzeitig neigen Menschen dazu, die Welt so wahrzunehmen, wie sie glauben, dass sie ist.“ - Wolfgang Walker
Trauma heißt Wunde, Verletzung. Sie wird verursacht durch ein einmaliges, bedrohliches Ereignis (Schocktrauma) oder durch sich wiederholende Ereignisse, die ein hohes Stressniveau zur Folge haben(Entwicklungstraumata). Letzteres wird aus Erwachsenenperspektive häufig kaum wahrgenommen oder bagatellisiert. In der Folge entstehen Muster, die im Leben von einschneidender Bedeutung sind. Wenn der Körper keine Meldung bekommt, dass das Ereignis vorüber ist, kann sich der Stress nicht normalisieren. Der Mensch kann sich nur noch schwer oder nur kurzzeitig ins Gleichgewicht zwischen Überregung und Unterregung bringen. In dieser Weiterbildung lernen Sie die Grundlagenwissen über Entwicklungstraumata kennen und erfahren wie Traumatisierungen erkannt werden können und wie Sie als pädagogische Fachkraft helfen können.